2011
Der Architekturstudent Oliver von Malm kommt auf einer Weltreise nach Kenia in den Kibera Slum bei Nairobi. Oliver trifft dort auf engagierte Lehrer, die im Slum zwei Schulen gegründet haben, um den Kindern eine Chance auf Bildung zu ermöglichen. Sie unterrichteten dort ohne Gehalt und arbeiteten zusätzlich nachts, um die Kinder in der Schule mit Essen versorgen zu können. Die meisten Familien in Kibera können sich nicht mehr als eine Mahlzeit am Tag leisten. Die Motivation dieser Menschen in einem von größter Armut geprägten Lebensumfeld gab Oliver den Anstoss irgendwo anzufangen: Die Initiative „Start Somewhere“ war geboren. Durch zahlreiche private Spendenaktionen, persönlichen Einsatz vor Ort und die Zusammenarbeit mit weiteren Non-Profit Organisationen konnten seitdem die Bedingungen in den beiden Schulen maßgeblich verbessert werden. Dazu gehören ein tägliches Frühstück und Mittagessen, Uniformen und Schulausflüge sowie ein kleines Gehalt und Ausbildung für die Lehrer. Darüber hinaus konnten die Klassenräume ausgestattet und Lehrmaterialien bereitgestellt werden. Eine der Schulen, das Oloo´s Children Center musste seit 2011 immer wieder saniert und ausgebaut werden, wofür Start Somewhere die Kosten übernommen hat.